Donnerstag, 30. Juli 2015

Rezension: Die Welt ist kein Ozean von Alexa Henning von Lange

Autorin: Alexa Henning von Lange
Titel: Die Welt ist kein Ozean
cbt Verlag
352 Seiten
Ab 14 Jahren
Preis: 14,99€
Leseprobe


Zitat aus "Die Welt ist kein Ozean"; Seite 342
"Ich lasse dich nicht los. Das wollte ich dir mit meinem Meer sagen. Ich lasse dich nicht los. Denn ich verspreche dir, dass wir nicht in der stürmischen See des Lebens untergehen. Ich möchte, dass du bei mir bist."





Inhalt
Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat?
 

Rezension
Ich habe eben grade das Buch beendet und bin einfach hin und weg. Es ist einfach wooow!!
Ich finde das fängt schon beim Cover an, das macht einfach total neugierig und es ist wunderschön. Außerdem passt das Cover sehr gut zu der Geschichte.

Franzi, die aus einem behüteten Haus kommt, hat einen Traum und zwar ein Auslandsjahr in Australien zu verbringen und wenn die durch ein Klaviervorspiel ein Stipendium bekommt, wird dieser Traum auch war. Aber vorher muss sie für zwei Wochen ein Praktikum machen. Dieses Praktikum macht die in einer psychiatrischen Klinik. Dort kümmert sich Schwester Maggie um sie und ist für sie zuständig.
Franzi trifft auch auf Tucker der nicht mehr spricht, da er ein sehr traumatisches Erlebnis hatte.
Sie ist sofort hin und weg von Tucker.

Es hat mir so viel Spaß gemacht das Buch zu lesen, der Schreibstil der Autorin ist einfach toll. Sie hat es geschafft das Buch sehr einfühlsam zu schreiben, emotional und tiefgründig. An manchen Stellen habe ich Gänsehaut bekommen und ich wollte wissen warum Tucker nicht spricht und ob Franzi es vielleicht schaffen wird das er ihr vertraut.

Außerdem hat die Autorin den Alltag in der psychiatrischen Klinik toll beschrieben. Auch die Nebencharaktere wie Franzis Schwester Sina (die man aus "Ach wie gut das niemand weiß..." kennt), die Eltern und ihre beste Freundin spielen eine wichtige Rolle. Und der Familienzusammenhalt ist einfach schön. Auch die beste Freundin von Franzi: Nelli spielt eine wichtige Rolle. Zwischen den Beiden ist es eine richtige Teeniefreundschaft es gibt Neid untereinander, Zoff, Zusammenhalt und schöne Erlebnisse. Auch wenn die beiden sich mal streiten raufen sie sich wieder zusammen und vertrauen sich ihre engsten Geheimnisse an.

Schade fand ich, dass man über Tucker nicht noch mehr erfahren hat. Einige Einblicke in sein "altes" Leben bekommt man, er vertraut Franzi auch seine Ängste an, aber manches ist am Ende noch offen. Aber vielleicht wird es ja noch einen Teil geben, ansonsten wäre dieser wahrscheinlich zu lang geworden.

Der Schreibstil der Autorin ist super und einfach zu lesen. Es gibt keine langatmigen Stellen und auch immer wieder witzige Stellen in dem Buch.  Das Buch ist komplett aus der Sicht von Franzi geschrieben.


Fazit
Mich hat das Buch einfach total begeistert, die Handlung ist toll und es hat ganz viel Spaß gemacht das Buch zu lesen.
Deshalb wird es auch zu meinem Lieblingsbuch für diesen Monat.


Bewertung








Über die Autorin
Quelle: cbt
Alexa Hennig von Lange wurde 1973 geboren und begann bereits mit acht Jahren zu schreiben. 1997 erschien ihr Debütroman Relax, mit dem sie über Nacht zu einer der erfolgreichsten Autorinnen und zur Stimme ihrer Generation wurde. 2002 bekam sie den Deutschen Jugendliteraturpreis. Es folgten zahlreiche Romane für Erwachsene wie Jugendliche und Kinder, außerdem Erzählungen und Theaterstücke. Alexa Hennig von Lange lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Berlin.

Weitere Bücher
Meine Rezension zu Ach wie gut, dass niemand weiß...


Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

1 Kommentar:

  1. Huhu,

    das Buch ist diese Woche auch bei mir eingezogen - bin schon total gespannt darauf ;)

    LG

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